Gipsgußverfahren

Verfahren zur Herstellung von Teilen für Kleinstserien und Vorserien. Es können nur Metallteile aus Aluminium und Zink, sowie insbesondere Magnesium hergestellt werden (Gips verbrennt aufgrund höherer Temperaturen bei Grauguß und Stahl). Das Verfahren ist wirtschaftlich interessant für Kleinstserien und Vorserien. Gute Genauigkeit und sehr gute Oberflächenbeschaffenheit, theoretisch keine Beschränkung der Teilegrößen. Die Modelleinrichtungen sind kostengünstig zu erstellen.

Bei der Erstellung des Urmodells muß schon bei der Datenaufbereitung ggf. Schwindmaße und Hilfskonstruktionen berücksichtigt werden. Das Urmodell z.B. im Stereolithographieverfahren (STL) hergestellt, wird in Gips abgeformt, mit Ober- und Unterkasten und dann abgegossen. Die Qualität wird ggf. durch Erzeugung eines Vakuums in der Gießform erhöht.

Projektbeispiele:

Beispiel:


Gehäuse für Vorschaltgetriebe aus Aluminium. 30 Stück nach 3D-Daten gefertigt.


Magnesium Gipsgußteil vor der Nachbearbeitung

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