Küvettenguß

Der Küvettenguß ist eine Alternative zum Wachsausschmelzverfahren. Es entstehen bedingt vergleichbare Teile, jedoch schneller und kostengünstiger, da die Gußform erheblich schneller hergestellt werden kann. Anspruchsvolle belastbare Teile werden bevorzugt mit dem Wachsauschmelzverfahren hergestellt. Theoretisch können alle metallischen Legierungen abgegossen werden. Aufgrund der Gießtechnologie werde mit dieses Verfahren überwiegend niedrigschmelzende Metalle wie zum Beispiel Aluminium verarbeitet.

Der Verfahrensablauf ist ähnliche dem Wachsausschmelzverfahren. Der Wachsling wird nicht mehrfach in Keramikemulsion (Schlicker) getaucht, sondern wird in ein Gefäß (Küvette) gestellt und diese mit Gipsmasse gefüllt. Die Küvette wird dann durch Brennen ausgehärtet wobei der Wachsling ausschmilzt. Es entstehen Teile mit sehr guter Oberflächenabbildung. Theoretisch wird die Größe der Teile nur durch die Größe der Küvette begrenzt. Da bei diesem Verfahren, wie beim Wachsausschmelzverfahren, der Wachsling verloren geht, ist für jedes gefertigte Teil ein Wachsling notwendig.

Projektbeispiele

Beispiel


Verteilerstück für Pneumatikeinheit Aluminium


Zwischenflansch aus Aluminium für Wasserpumpe (Automotive). 50 Stück nach 3D-Daten gefertigt.

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