Stereolithographie
Die Stereolithographie, auch SLA oder STL genannt, ist eines der am ausgereiftesten generative Verfahren zur Erstellung von RP-Modellen (Rapid-Prototyping Modellen) anhand 3D-Volumendaten. Das Verfahren zeichnet sich insbesondere durch eine sehr hohe Darstellungsgenauigkeit im Bezug auf Geometrie und Maßhaltig aus. Es stehen Anlagen von der führenden Hersteller zur Verfügung, die mit ihren jeweiligen Bauart bedingten Stärken, die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllen können. Dazu gehört das amerikanische Unternehmen 3D Systems Inc. Weitere Anbieter von Stereolithographieverfahren mit unterschiedlichen Anlagenvorteilen sind EOS, Fockele & Schwarze, Cubital und Micro TEC.
Ein „Modell” wird mit einem Laserstrahl schichtweise aus flüssigem Kunstharz geformt und gehärtet. Mit dieser Technologie lassen sich auch geometrisch komplizierte Modelle (3D-Daten als Vorlage) mit größter Genauigkeit fertigen. Als Ausgangswerkstoff dient wie bei dem Objet Verfahren ein Photopolymer (lichtsensitiver Kunststoff). Das System härtet schichtweise die Modellgeometrie mittels eines Lasers auf einer Trägerplatte aus. Nach Fertigstellung einer Schicht erfolgt das Absenken der Plattform um eine definierte Schichtdicke. Nach Beendigung des Bauvorganges wird das Supportmaterial im Wasserbad ausgewaschen und mit UV-Licht nachgehärtet. Um zu verhindern, daß sich die Teile beim Bauprozeß verziehen, ist eine Stützkonstruktion notwendig, um welche die 3D-Daten die an die Anlage übergeben werden ergänzt werden müssen. Diese Stützkonstruktion wird später entfernt.

Einsatzbereiche von Stereolithographie
Projektbeispiele:
Beispiele:


STL Urmodell einer Blende für
Mercedes Benz W204

STL Urmodell
einer Blende für Mercedes Benz W204
Prüfung der Tastenpassung und Farbfindung
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