Urmodelle
Ein „Modell” wird mit einem Laserstrahl schichtweise aus flüssigem Kunstharz geformt und gehärtet. Mit dieser Technologie lassen sich auch geometrisch komplizierte Modelle (3D-Daten als Vorlage) mit größter Genauigkeit fertigen. Als Ausgangswerkstoff dient wie bei dem Objet Verfahren ein Photopolymer (lichtsensitiver Kunststoff). Das System härtet schichtweise die Modellgeometrie mittels eines Lasers auf einer Trägerplatte aus. Nach Fertigstellung einer Schicht erfolgt das Absenken der Plattform um eine definierte Schichtdicke. Nach Beendigung des Bauvorganges wird das Supportmaterial im Wasserbad ausgewaschen und mit UV-Licht nachgehärtet. Um zu verhindern, daß sich die Teile beim Bauprozeß verziehen, ist eine Stützkonstruktion notwendig, um welche die 3D-Daten die an die Anlage übergeben werden ergänzt werden müssen. Diese Stützkonstruktion wird später entfernt.

Die Bauraumgrößen betragen SLA 5000 - 508 x 508 x 584mm, SLA 7000 - 508 x 508 x 600mm und bei der Anlage Typ Viper von 3D Systems - 250 x 250 x 250mm im Standard Mode.
Einsatzbereiche von Stereolithographie
• Design- und Funktionsmodelle aus Kunststoffen und Metall in
höchster Präzision
• Modelle mit individuelle
Oberflächenveredelung (Lackieren, Beschriften, Polieren, Mattieren,
Sandstrahlen, Bürsten etc.)
• Modelle für den Vakuumguß
• Modelle für den Fein- und Sandguß
Projektbeispiele:
Beispiele:

Sehr kleines Selektiven Laser Sinter Teil.
Gute Darstellung der
Geometrie-Kontur (Linienraster in Abbildung entspricht 5 mm).

Baugruppe aus Selektiven Laser Sinter Teilen.
Aufgabenstellung war der
erste Funktionstest, in dieser Fall eines Zahnradgetriebes.
Kostengünstige Möglichkeit für erste Test.

RP-Modell,
Deckel nach den Selektiven Laser Sinter Verfahren hergestellt.
Modell diente für Einbau/Montage- Versuche. Fachbereich
Anlagenbau.

Stereolithographie Urmodell für optisches Meßgerät


Hydraulikeinheit als
Anschauungsmodell
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