Vakuumguß

Das Vakuumgießen ist eine der schnellsten und kostengünstigsten Methoden zur Herstellung von Kunststoffteilen in Spritzgußqualität (nur Zweikomponenten Harze) bzw. Wachslingen als Basis für den Metallfeinguß von Kleinserien und Musterteilen. Als Urmodelle werden überwiegend Teile genutzt, die im Stereolithographieverfahren hergestellt werden. Vakuumgießteile zeichnen sich insbesondere durch die Seriennähe bezüglich Oberflächen und mechanische Eigenschaften aus, ähnlich von Serienkunststoff. Durch die Auswahl des Gießharzes lassen sich die Anforderungen an die Musterteile sehr genau verwirklichen. Das Verfahren ist ideal für Kleinserien in seriennaher Qualität, auch Zweikomponententeile und Einlegeteile sowie hochtransparente Teile (optische Eigenschaften und UV-Stabilität) und technische Funktionen (Schnapper, Filmscharniere). Auch Elastomere oder Silikonteile lassen sich verwirklichen.

Urmodelle werden auf Gießrahmen plaziert und mit Silikonkautschuk umgossen die Form wird getrennt und das Urmodell entnommen. Anschließend wird die Form mit Zweikomponenten-Gießharzen bzw. Wachs ausgegossen.

Vakuumabgüsse sind:

Projektbeispiele

Beispiele


Abdeckung für Schalthebel (Automotiv) Vakuumguß glasklar

 


Wachsling für den Feingießer (verlorenes Modell) Turbinenrad für Verdichter

 


Anfertigen der Manschette nach den Vakuumgussverfahren in Shore 40º ± 5 Härte.
Teil war für Funktionskontrolle einer Baugruppe aus dem Maschinenbau.

 


Gummiadapter 60 Shorehärte (Raster 5 mm)

 

Kunststoffteil (Abdeckung) mit Silikonformen (dreiteilig) einfach

 


Oberteil einer Fernbedienung

 

Gehäuse einer Muttermilchpumpe

 


Komplexer Bremsflüssigkeitsbehälter mit Schwimmer

 

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